curlyman feat. Crack Ignaz – Wake & Bake [JUICE Premiere]

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curlyman
 
Dieser curlyman ist ein Tausendsassa: Als Lead-Rapper der sechsköpfigen Band Le Grand Uff Zaque bringt er mit einer ganz eigenen Mischung aus Jazz, Funk, Pop und Drum’n’Bass die Bühnen der Nation zum Beben. Als DJ und Produzent des Dubstep/DnB-Soundsystems Fat Ugly Bitch riss er zuletzt Raves von hier bis LA ab. Und auch wenn Popsternchen-Namedropping an dieser Stelle fehl am Platz wäre, so soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Karlsruher bereits einige Charterfolge als Songwriter verbuchen konnte.
 
Aber wenn all das zu langweilig wird, wenn das große, böse Musikbusiness mal wieder zu viele Kopfficks und zu wenig Entspannung bietet, dann besinnt sich curly auf seine Wurzeln. Die liegen, wie könnte es anders sein, beim guten alten Bummtschakk. Denn schon anno dazumal trieb curlyman, damals noch als MOC, sein Unwesen auf sämtlichen Freestylecyphers im süddeutschen Raum. Somit ist die kürzlich erschienene Free-EP »cvrly as fvck« einerseits eine Reminiszenz an die eigenen Anfänge, andererseits klingt die Mischung aus staubigen Drums und Cuts aufgrund des in Zwonulleinsvier vorherrschenden Retrotrends alles andere als ausgeleiert. Bester Beweis hierfür ist »Wake & Bake«, eine Sativa-Hymne, für die sich curly den Austrian Based God Crack Ignaz ins Boot geholt hat. Und da sich die beiden intensivst mit ihrer Liebe zu Mary Jane auseinandersetzen, hat man für den Videodreh keine Kosten und Mühen gescheut und ist nach Amsterdam gefahren. So viel Einsatz und Dopeness muss belohnt werden – mit einer JUICE Premiere, versteht sich.