Linkin Park feat. Pusha T & Stormzy – Good Goodbye // Video

1
896

Chester Bennington und Mike Shinoda treffen sich in einer düsteren Lagerhalle, um in Gesellschaft von G.O.O.D.-Music-Head Pusha T und Londoner Grime-König Stormzy ein utopisches Dunk-Battle unter der Leitung von NBA-Legende Kareem Abdul-Jabbar austragen zu lassen. Dabei werden Kräfte offenbart, die scheinbar willkürlich Körperteile der Teilnehmer explodieren lassen und Sprünge auf den Korb ermöglichen, bei denen jegliche Schwerkraft ignoriert wird. Genau so absurd wie die visuelle Untermalung des neuen Linkin Park Tracks »Good Goodbye«, ist auch die Konstellation von Künstlern, die sich auf auditiver Seite findet. Es wirkt, als hätte die selbsternannte Nu-Metal-Band im Versuch an die alten Erfolge von »Numb Encore« mit Jigga und »We Made It« mit Busta Rhymes anzuknüpfen, einfach zwei der vielversprechendsten Künstler im aktuellen Rap-Spiel geschnappt und einen Track gemacht. Was dabei herausgekommen ist, klingt allerdings mehr nach Playlist-Pleasing-Pop, als nach einer fulminanten Karriere-Reanimation – auch, wenn die modrige Synthesizer-Melodie des Beats Erinnerungen an das grandiose »Stranger Things«-Intro -wachruft. Stattdessen verliert man sich in beliebiger Misch-Masch-Musik aus Synthie-Trap-Gedudel, gepaart mit Clap-Effekt im Decrescendo hinleitend zur Hook. Die gewohnt dopen Gastbeiträge von King Push und Stormzy retten den Song vor dem Totalausfall, passen aber nicht so recht in den Rahmen, den Linkin Park mit dieser Hausfrauen-Radio-Herkömmlichkeit vorgeben. In diesem Sinne: Chester, bleib bei deinen Leisten.